Sicherheit beim Immobilienverkauf

Der Verkauf einer Immobilie stellt viele Menschen vor eine Herausforderung. Schließlich geht es um viel Geld und die Einschätzung einer Immobilie ist ohne Fachleute nur schwer möglich. Häufig entscheiden sich Menschen, nach einem langen Abwägungsprozess, für den Verkauf Ihres Eigentums und nehmen hierzu professionelle Hilfe in Anspruch.

Notar minimiert rechtliche Risiken

Die wahrscheinlich größte Sorge eines jeden Verkäufers ist es, den vereinbarten Kaufpreis nicht zu erhalten und letztlich mit leeren Händen dazustehen. Um derartige Konflikte bereits im Vorfeld zu vermeiden und beide Parteien entsprechend abzusichern, bedarf es neben einem gelungenen Verkaufsprozess auch einen hieb- und stichfesten Vertrag, der dann vom Notar beglaubigt wird. Ein Immobilienmakler kann im Vorfeld dieses Prozesses helfen.

Um die rechtlichen Grundlagen bei dem Verkauf einer Immobilie nachvollziehen zu können, ist es wichtig, den Ablauf bei der Veräußerung von Grundstücken und Bauwerken zu kennen. „Wichtigste Grundlage für den Immobilienverkauf ist immer eine Wertermittlung.“, verrät Pierre Bruns, Immobilienmakler aus Freiburg. „Der Verkehrswert bildet die Grundlage jeden Verkaufsgesprächs. Eine zu niedrige Kalkulation bringt Verluste, eine zu hohe Schätzung vergrault schnell potenzielle Käufer.“ weiß der Experte. Um eine erste grobe Einschätzung zu bieten, bietet er seinen Kunden eine kostenlose Wertermittlung der Immobilie auf seiner Website an. „Sie dient dem Verkäufer als erste Einschätzung und Grundlage zur Verkaufsentscheidung. Kommt es zur Veräußerung der Immobilie durch uns, schaut sich ein Gutachter auch immer die Immobilie ein und berechnet den realen Verkehrswert.“

Nach der Verkehrswertermittlung geht es an den Verkauf der Immobilie. Es muss ein Käufer gesucht und verhandelt werden. Hier unterstützt ein Makler vor allem durch seine Expertise in der Region sowie sein großes Netzwerk an potentiellen Käufern. Anschließend kümmert er sich um die rechtlichen Grundlagen für einen Verkauf, der schlussendlich von einem Notar beurkundet werden muss.

Notarielle Beurkundung beim Immobilienverkauf

Ablauf ImmobilienverkaufDamit ein Immobilienverkauf entsprechend reibungslos abläuft, muss in Deutschland ein Notar den Vertrag beglaubigen. Im Zuge seiner Beglaubigung prüft der Notar den Grundbucheintrag. Wichtig anzumerken ist hierbei, dass der finale Kaufvertrag den beiden Parteien mindestens zwei Wochen vor dem sogenannten Beurkundungstermin zugestellt werden muss. Sind alle Vertragsparteien mit dem finalen Kaufvertrag einverstanden, kommt es zur notariellen Beurkundung. Der Notar lässt eine Reservierung im Grundbuch vormerken, welche den Käufer zur Zahlung verpflichtet. Gleichzeitig schützt diese Reservierung den Käufer vor einem doppelten Verkauf sowie vor neuen entstehenden Lasten des Verkäufers. Sobald der Käufer alle angefallenen Rechnungen beglichen hat, beantragt der Notar die Eigentumsüberschreibung in das Grundbuch. Dieser Prozess kann sich bis zu 8 Wochen hinziehen, weshalb die Schlüsselübergabe meist mit der Zahlung des Kaufpreises einhergeht. Die Übergabe des Besitzes entbindet den bisherigen Eigentümer von allen Risiken, Pflichten, Kosten sowie von möglichen Mieteinnahmen und überträgt diese auf den Erwerber.

Verkauf einer Hotelimmobilie

Der Verkauf eines Hotels läuft im Großen und Ganzen gleich ab.  Darüber hinaus gilt es allerdings eine Besonderheit zu beachten. Es besteht nämlich die Möglichkeit eines sogenannten diskreten Verkaufs. In diesem Fall findet der Verkauf während des laufenden Betriebs statt, um so einen möglichen Imageschaden abzuwägen. Zudem geht es bei Veräußerung eines Hotels oftmals um sehr viel Geld, weshalb eine gute fachliche Beratung viel wert ist.

 

 

2019-11-14T15:57:06+00:00