Geld sicher anlegen – Was eignet sich am besten?

Zahlreiche Anbieter bieten mittlerweile attraktive Möglichkeiten Geld anzulegen bzw. zu sparen. Einige interessante Optionen werden im Folgenden durch Abwägung von Pro und Contra vorgestellt.

Tagesgeld

In der Regel legt man Geld beim Tagesgeld auf unbestimmte Zeit an. Der offensichtlichste Vorteil, ist die hohe Flexibilität und einfache Handhabung: das eingezahlte Geld ist jederzeit verfügbar, man kann bei Bedarf immer Geld zuzahlen und die Kontoführung ist meist recht autonom (z.B. über das Internet) möglich. Ein Nachteil des Tagesgeldkontos sind die schwankenden Zinsen. Bei einem fallenden Zins, sinkt auch die Verzinsung des Tagesgeldkontos. Das Festgeldkonto gilt diesbezüglich als einträgliche Alternative.

Festgeldkonto

Geld gewinnbringend anlegenDas Festgeldkonto hat im Vergleich zum Tagesgeldkonto einen garantierten Festzins. Bei dieser Möglichkeit sein Geld anzulegen, entscheidet stattdessen Höhe und Anlagedauer über den Zinssatz. Immunität gegenüber der Zinsentwicklung und langfristige Planungssicherheit sind die resultierenden Vorteile des Festgeldkontos. Nachteil dieses Kontos ist, dass es einen festen Minimalbeitrag und eine Mindestlaufzeit gibt. Verbreitet sind standardisierte Laufzeiten zwischen drei und zwölf Monaten. Hinsichtlich dessen, ist zu empfehlen verschiedene Angebote der unterschiedlichen Anbieter zu vergleichen und eingehend zu prüfen. Kleine Abweichungen können viel Geld für den Anbieter bedeuten.

Sparbrief

Wie das Festgeldkonto sind auch Sparbriefe durch Einlagensicherung geschützt. Das heißt die Verzinsung ist über die Anlagedauer garantiert. Der Unterschied zum Festgeldkonto liegt hauptsächlich in der Laufzeit und der Höhe der minimalen Einmaleinlage. Während die Laufzeit des Festgeldkontos in Monaten gestaffelt wird, besitzen Sparbriefe weites gehend jährliche Laufzeiten zwischen drei und neun Jahren. Die Höhe der Minimaleinlage ist niedriger als die bei dem Festgeldkonto, was ein Vorteil des Sparbriefs ist. Ein weiteres Plus des Sparbriefs sind flexiblere Kündigungsmodalitäten. Festgeld wird ohne rechtzeitige Kündigung automatisch erneut angelegt. Sparbriefe laufen ohne Wiederanlage aus.

Termingeld

Hat der Anleger das Bedürfnis einen höheren Geldbetrag ein Jahr anzulegen, ist das Termingeld das passende Konto.  Die Laufzeiten sind kürzer, die Höhe der minimalen Einmalanlage höher. Mit einer Einmalanlage um 4.000 Euro sollte der Anleger hier rechnen. Das Termingeldkonto bietet, wie Sparbrief und Festgeld, einen festen Zinssatz.

Oder doch unter das Kopfkissen?

Niedrige Zinsniveaus und regressives Vertrauen in Finanzinstitute wecken das Bedürfnis manches Sparers das Geld unter das heimische Kopfkissen zu packen. Menschen, die Geld unter ihrem Kopfkissen stapeln, schlafen nicht nur schlecht sondern verlieren vor allem Geld. Versäumte Zinsen und Diebstahl sind zu nennende Gründe. Wer in Zeiten von Unsicherheit und globalem Misstrauen, dennoch einen größeren Bargeldbetrag lieber zuhause verwalten möchte, dem empfehlen wir einen sicheren Geldschrank. Den gibt es für die verschiedensten Bedürfnisse und Größen zum Beispiel bei  www.egf.de.

2018-01-22T15:53:54+00:00